Unsere Idee

2013 haben wir aus Spass im Tes­sin CH an­ge­fan­gen, Reis an­zu­bau­en. Es ging al­les schief, was schief gehen konn­te. Der Reis ver­trock­ne­te, der Reis wur­de durch den Wind ver­weht, ver­hagelt, es war zu kalt oder das Un­kraut spriess der­art, dass wir den Reis nicht mehr finden konn­ten.

So ging das bis etwa 2017 - keine Ernte - keinen Er­folg.


Zur glei­chen Zeit gin­gen die Ern­ten in Thai­land zu­rück. Die meis­ten Aus­fäl­le der Ern­ten waren durch Tro­cken­heit oder zu viel Re­gen ver­ur­sacht. Vie­le Bau­ern, welche Na­tur­reis an­ge­pflanzt hat­ten, muss­ten auf­ge­ben, da die Böden rund­her­um mit Pes­ti­zi­den ver­gif­tet waren und somit die Bau­ern kei­ne guten Preise mehr für ihre Ern­ten erzielen konnten.

Uns und einigen Reis­bau­ern in Thai­land wurde klar, es braucht neue An­bau­me­tho­den!

So ent­wi­ckel­ten wir für ver­schie­de­ne Si­tua­tio­nen die pas­sen­den An­bau­me­tho­den. Al­le An­bau­me­tho­den von uns haben aber eines ge­mein­sam;


Wir setzen auf den Tro­cken­an­bau, somit brau­chen wir wenig Wasser und sind somit

kli­ma­neu­tral und Pes­ti­zid frei.

Gründung Semi di Riso

2017 haben wir angefangen den Reis der thailändischen Bauern in die Schweiz zu importieren. Wir von Semi di Riso und eine ganze Menge Kunden waren es leid, Pestizid und Fungizid verseuchten Reis zu Essen und so importierten wir unseren eigenen Naturreis von unseren eigenen Bauern.

Ein kleiner, treuer Kundenstamm entstand. Werbung konnten wir nicht machen, da der Ertrag der bestehenden Anbauflächen schnell verbraucht war. 2022 kamen wir mit grösseren Abnehmern in Kontakt, welche aufgrund der Versorgungssicherheit eine Erhöhung der Anbaumenge
sowie den Import aus verschiedenen Regionen wünschten. Im Herbst 2022 gründeten wir dann die Semi di Riso GmbH.

Wo bauen wir an?

Es ist uns gelungen, auch in anderen Ländern mit unserern wassersparenden Anbaumethoden Fuss zu fassen. Momentan sind wir in Thailand mit der Reisproduktion in 7 Anbaugebieten vertreten. Auch in Indien haben wir mit einem ersten Anbaugebiet begonnen und in Äthiopien bereits mit 2 Anbaugebieten. Im Schweizer Anbaugebiet (Region Tessin)
und dem neuen Anbaugebiet in der Karibik werden wir uns ausschliesslich auf die Saatgutproduktion fokussieren.